lundi 8 septembre 2014

Serien Review: True Detective Staffel 1 (Stückel-Review)

Obwohl True Detective gerade einmal 8 Episoden beinhaltet, habe ich bis heute nur 2 davon geschafft. Die Zeit… :( Aber gut dachte ich mir, machen wir eben mal ein kleines Stückel-Review, damit zumindest in etwa Zeitnah zum Release (jup, ich bin eh schon zu spät dran) ein paar würdige Worte zur Serie in Erscheinung treten.


Gefeiert wird True Detective als indirekter Breaking Bad-Nachfolger. Wo auch immer ich etwas über die Serie lese, wird Breaking Bad mindestens 1x erwähnt. Und da ich nun einmal Breaking Bad vergötterte, freute ich mich umso mehr auf die Serie True Detective, die interessanterweise mal sowas von nicht Breaking Bad ist, zumindest nicht die ersten beiden Episoden.


True Detective lebt von zwei ungleichen Detectives, die wie so oft zusammengewürfelt werden. Nach kurzer, wenngleich erfolgloser Eingewöhnungszeit müssen sie einen perfiden Fall lösen, der beide an die Grenzen ihrer selbst bringt. Der eine, Detective Rust Cohle (Matthew McConaughey), ein ruheloser und in sich gekehrtes Genie auf seinem Fachgebiet, der andere Detective Marty Hart (Woody Harrelson), ein angesehener Detective mit Familie. Zusammen ergeben sie eine Art altes Ehepaar, ständig am Necken, aber verbunden durch ihr Tun.


Erzählt wird die Geschichte in Rückblenden. So werden beide getrennt voneinander interviewt, der eine runder und kahler geworden, der andere dafür zottelig-versoffen. Was ist in den letzten Jahren passiert? Nun, genau darum geht es. Was ist passiert? Nach und nach weicht der Nebel, offenbart bis dato aber nur düsterstes Drama.


True Detective ist auf den ersten Blick ein reinrassiges Drama mit bitterbösem Hintergrund. Die geschaffenen Charaktere werden hervorragend von den Darstellern verkörpert, allen voran Matthew McConaughey, der mich nach dem großartigen Dallas Buyers Club einmal mehr zu begeistern weiß. So gibt er eine derart undurchschaubare Person, dass einem Angst und Bange wird. Abseits davon allerdings langweilt mich die Serie im Augenblick noch etwas. Die Minuten ziehen sich wie Stunden und die Cliffhanger am Ende jeder Episode animieren mich kaum zum Weitergucken.


Ich hoffe wirklich sehr (und vermute auch), dass True Detective zum Ende hin deutlich an Fahrt aufnimmt. Im Augenblick jedenfalls empfinde ich den Vergleich mit Breaking Bad als unangebracht, seien es nun der Stil, die Charaktere oder die zugrunde liegende Idee.


… more to come




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